Einmal um die Welt - Teil III

Karen Mester-Lichtsinn & Florian Kollenz im Interview.

Die 25hours-Hotelgruppe wächst und gedeiht. Dafür sorgt unter anderem Development Manager Florian Kollenz. Der Wahlhamburger ist für die Akquise von neuen Projekten zuständig und verhandelt im Zuge dessen weltweit die Verträge für neue Hotelstandorte. Die neuen Hotelzimmer aus der Feder des Development Teams bringt Karen Mester-Lichtsinn an den Gast. Als Head of Sales weiß die gebürtige Niedersächsin, worauf es den Reisenden ankommt. Zur Vorstellung der 25hours Hotel-Projekte reist sie selbst viel umher und lässt sich gern überraschen ‒ zum Beispiel in sogenannten „Speakeasy“-Restaurants. Für COMPANION haben die beiden ihre persönlichen Tipps und Reisepläne verraten.

KAREN MESTER-LICHTSINN

COMPANION: Was war der ungewöhnlichste Ort, an den Du jemals gereist bist?
Zu den Niagarafällen im Winter vor ein paar Jahren. Der Wasserstaub hat die Bäume und die gesamte Umgebung rundherum in märchenhafte Eiskunstwerke verwandelt.

Welches Reiseziel steht ganz oben auf Deiner To-go-Liste? 
Marrakesch. Die Reise wird sich hoffentlich in den nächsten Monaten realisieren lassen. Außerdem stehen in jedem Fall Tansania, Israel und seit der Fußball-Europameisterschaft natürlich Island ganz oben auf der Liste.

Welchen Trend hast Du zuletzt auf Reisen entdeckt, den Du gern in Deiner Heimat etablieren würdest?
Ich bin ein absoluter Fan von „Speakeasy“-Restaurants wie zum Beispiel La Esquina, Beauty & Essex und Vandal in New York. Von außen wirken die wie ein normaler Blumenladen oder eine simple Taco Bar, über einen versteckten Zugang gerät man im Inneren aber in eine absolut überraschende Interior- und Geschmackswelt.

Welches Land hat Dich zuletzt besonders beeindruckt? 
Kenia und hier im Speziellen, neben Nairobi und Mount Kenia, die Masai Mara. Hier findet man eine atemberaubende Landschaft und Tierwelt. Morgens wird man vom Nilpferdgebrüll am Mara River geweckt – das ist einfach unbeschreiblich.

Für welches Restaurant lohnt sich auch die strapaziöseste Anreise? 
In Hamburg-Blankenese gelangt man über das Treppenviertel hoch auf die Sommerterrasse des Süllberg Restaurants. Hier hat man den schönsten Blick über die Elbe und bekommt Heim- und Fernweh zugleich.

Mit welcher berühmten Person würdest Du gern mal ein Wochenende verreisen?
Mit Daphne Guinness, eine der coolsten Modeikonen unserer Zeit, um mit ihr ein Wochenende in ihrem Ankleidezimmer zu verbringen.

Welches Souvenir hast Du von Deiner letzten Reise mitgebracht? 
Typische Souvenirs kaufe ich eigentlich nie, sondern eher Kleidungsstücke und Accessoires, die mich an die Reise erinnern, wenn ich sie trage.

FLORIAN KOLLENZ

COMPANION: In welcher Stadt fühlst Du Dich zu Hause?
In Paris – genauer gesagt im 9. Arrondissement. In den letzten zwei Jahren habe ich dort viel Zeit verbracht und viele nette, kleine Läden, Bistros und Hotels kennengelernt. Das Hotel Amour von der Costes-Familie ist mittlerweile meine Pariser Homebase.

Wann bekommst Du Fernweh?
An verregneten Wochenenden in Hamburg – also ziemlich oft. Dann geht das Kopfkino los und meine Gedanken zieht es an die entlegensten Orte dieser Welt. Manchmal reise ich meinen Gedanken dann auch tatsächlich hinterher.

Welchen Trend hast Du zuletzt auf Reisen entdeckt, den Du gern in Deiner Heimat etablieren würdest?
In Kopenhagen bin ich vor Kurzem auf Elektrofahrräder gestoßen, die man sich an einer Station ausborgen und an einer beliebigen anderen zurückgeben kann. Obwohl das Grundprinzip bekannt ist, sind die Dänen wohl die ersten, die das System auch für Elektrofahrräder umgesetzt haben.

Welche Stadt hat Dich zuletzt besonders beeindruckt?
Tel Aviv hat mich fasziniert. Die Gastroszene ist abwechslungsreich, das Nachtleben ist wild und die Menschen sind offen und herzlich. Und meistens scheint auch noch die Sonne!

Für welches Restaurant lohnt sich auch die strapaziöseste Anreise? 
Da fällt mir das Restaurant Chez Bruno im französischen Lorgues ein. Bruno ist der unangefochtene Trüffelpapst und wer ein Faible für die edlen Pilze hat, sollte eine Reise in die Provence auf sich nehmen.

Welches Souvenir hast Du von Deiner letzten Reise mitgebracht? 
Ein Smell Memory Kit – das habe ich auf einer Reise nach Wien erstanden. Damit kann man Erinnerungen mithilfe von Düften festhalten.

Was für Musik bringt Dich in Reiselaune?
Da gibt es unzählige Songs und Interpreten. Bei Vampire Weekend muss ich beispielsweise immer an die Côte d’Azur denken, weil ich deren Alben in Sainte-Maxime rauf und runter gehört habe.

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