Das Beste an Wien

Von Kaffee, großen Rädern und einem Trip nach Bratislava.

Wer nach Wien reist, der muss zwei Sachen mitnehmen: Hunger und Zeit. Denn zu kosten gibt es vieles und zu sehen noch einmal mehr. Bereits Wien alleine ist riesengross und auch nur die Highlights der Stadt zu entdecken, braucht mehr als nur ein, zwei Tage. Es will natürlich auch genug Zeit für kulinarische Pausen eingeplant sein und, wer nach Wien reist, sollte sich einen Stopp in Bratislava nicht entgehen lassen! Denn auch da gibt es einiges zu entdecken!

Bin ich hier im Freiluftmuseum gelandet?
Kunstliebhaber zieht es ins Museumsquartier, Leckermäuler auf den Naschmarkt und Bücherwürmer in die prunkvolle Nationalbibliothek. Auf jeden Fall hat Wien für alle etwas zu bieten. Eine kleine Ideenkiste fürs Sightseeing?

  • hundertwassers kunst von innen wie von aussen bestaunen>
  • mit dem wiener riesenrad eine runde drehen>
  • auf dem prater das zirkusmuseum besuchen>
  • die barocke nationalbibliothek aus dem 18. jahrhundert bestaunen>
  • vom stephansdom aus die innenstadt erkunden und über die prunkvollen bauten staunen>
  • in einem der vielen hofgärten die seele baumeln lassen>
  • sich im schloss schönbrunn wie sissi fühlen>

Es gibt noch unzählige Sehenswürdigkeiten zu sehen und erleben, Wien kann einem locker ein paar Tage beschäftigen. Ganz besonders kommen Architekturfans auf ihre Kosten, Wien ist gefühlt ein einziges, riesiges Freiluftmuseum.

Schlemmerparadies Wien
Aber ich habe ja immer wieder von der Kulinarik Wiens gesprochen. Ja, es gibt Schnitzel, Knödel und Kaiserschmarren – welch ein Genuss! Aber wer genug davon hat, findet noch eine weitere grosse und abwechslungsreiche Gastronomieszene mit Köstlichkeiten aus aller Welt. Meine Lieblingsorte zum Knabbern, Schlemmen und Geniessen:

  • das kleine café, franziskanerpl. 3, 1010 wien. hier finden sich künstler und alle die es gern wären zum verrauchten tête-à-tête>
  • tradition und buchteln gibt's im café hawelka, dorotheergasse 6, 1010 wien>
  • wer etwas jünger und hipper ist, fühlt sich im phil an der gumpendorfer str. 10 in 1060 wien wohl>
  • darf es wieder mal vietnamesisch sein? gleich gegenüber vom phil kann der hunger nach fernöstlichem im ramien gestillt werden>
  • und wer irgendwie alles gern mag und am liebsten einfach mal rumstöbert, der begebe sich sofort zum naschmarkt>

Auf Entdeckerpfaden in Bratislava
Aber wie gesagt: Bratislava nicht vergessen! Aus einem besuchten Land werden so gleich zwei, Hauptstädte sind auch gleich zwei mehr auf der Reisekarte zu verzeichnen. Das kleine Bratislava ist in nichts mit Wien zu vergleichen. Weder königlich, mondän noch der letzte Schrei, dennoch, irgendwie gerade deswegen einen Besuch wert. Die sehenswerte Altstadt lässt einem runterfahren, Leute stehen zum Schwatz auf den Bürgersteigen, das Leben ist irgendwie ein Schritt gemächlicher. Die ersten hippen Cafés siedeln sich an und von der Burg, welche über der Stadt thront, ist ein herrlicher Blick über Bratislava und die Donau zu geniessen. Die Bahn bringt einem in einer Stunde von Stadt zu Stadt und dies erst noch zum Sondertarif mit allen Verkehrsmitteln Bratislavas inbegriffen. Alternativ kann man sich auch auf der Donau hin schippern lassen.
Wien und Bratislava sind ein ungleiches, aber vielleicht genau deswegen ein so exquisites Gespann. Bei einem Besuch beider Städte lässt sich so viel Leben auf einmal geniessen. Zwei Länder, zwei Hauptstädte, zwei unterschiedliche Kulturen und ein spannendes Wochenende steht so bevor.

Weitere Artikel

Mehr Infos

The International Heartbeat of Frankfurt

Dasitu Kajela-Röttger und ihr Mann Michael Röttger sind privat als auch beruflich ein echtes Dre-amteam. Kennen- und lieben gelernt haben sie sich 1985 auf einem afrikanischen Festival in ihrer Wahlheimat Frankfurt am Main. Dasitu organisierte damals einen Abend der äthiopischen Oromo-Kultur. Michael war gerade von einer langen Afrikareise zurückgekehrt und begeistert von der Mu-sik — und überzeugte Dasitu, auch beruflich seine Komplizin zu werden. Letzteres dauerte etwas länger: „So richtig für die westafrikanische Musikkultur begeistern konnte ich sie erst im Laufe der Zeit“, sagt Michael und lacht.

Mehr Infos

The Present is Female

Die Musik-Szene ist eine Domäne, in der Frauen traditionell eher die passive Seite bekleideten: als Fans vor der Bühne, als Muse zur Inspiration - oder als Groupie. Klingt antiquiert? Ist auch so! Vor, hinter und neben der Bühne gibt es längst großartige Frauen, die mitmischen. Es ist Zeit, dass die Gender-Balance auf Festival-Line-Ups sich einstellt, dass sich der Gender Pay Gap in der Kreativ-Branche schließt und führende Positionen in großen Labels und etablierten Musikmagazinen auch mal von Frauen besetzt werden. Sind wir hier etwas utopisch unterwegs? Wohl kaum. Schauen wir uns in der Szene um, fallen vor allem bedeutende Akteurinnen auf, die sich Gehör verschaffen, für Freiräume sorgen und Game-Changer sind. COMPANION hat sich diese Ausgabe auf die Berliner Musik-Szene konzentriert und porträtiert Frauen, die die Branche spannend und aufregend machen: DJs, Sängerinnen, Veranstalterinnen, Schreiberinnen und Aktivistinnen

Mehr Infos

Im Zweifel für die Anarchie

Tim Renner ist der lebende Rundumschlag des Musik- und Kulturbusiness: Als Manager bei Universal entdeckte er Bands wie Rammstein, zwischen 2014 und 2016 setzte er sich als Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten vor allem für eine Digitalisierungsoffensive ein. Außerdem arbeitete er als Musikjournalist und Radiomoderator, gründete mit Motor Entertainment sein eigenes Medien-Start-Up, unterrichtet an der Popakademie Mannheim und schreibt Bücher zur Branche. Es gibt also kaum jemanden, mit dem man besser über Gegenwart und Zukunft der Popkultur diskutieren kann. Ein Gespräch über jugendlichen Anarchismus, die Weiten des ungeregelten Internets und die Zukunft der Musikbranche.

Mehr Infos

Monas Kuchenklaviatur

Mona Asuka vereint zwei Leidenschaften: Das Klavierspielen und das Backen. Warum beides ei-gentlich ziemlich ähnlich ist, erzählt die Münchner Berufsmusikerin COMPANION — und verrät obendrein das Rezept für den perfekten Sommerkuchen.

Mehr Infos

Find your own Woodstock

Ob ein musikalischer Wochenendtrip mit der Familie, klangvolle Abende auf dem Weingut oder die Jazz-Stars von Übermorgen live erleben — COMPANION stellt die schönsten Festivals rund um unsere Städte vor.

Mehr Infos

Die Wissenschaft der Düfte

In einem Labor wurde im Jahr 1973 das subtile, verführerische Aromamolekül Iso E Super hergestellt. Im Jahr 2006 füllte Meister-Parfümeur Geza Schön es in reiner Form ab, um Molecule 01 zu kreieren - einen Duft, der inzwischen auf der ganzen Welt Kultstatus erlangt hat. Viele Düfte später besuchte COMPANION Schön in seinem Apartment und Labor in Berlin, um in die Chemie hinter diesen "Anti-Düften" hineinzuschnuppern und seine Sicht auf die Naturbesessenheit der Wellnessindustrie kennenzulernen (kleiner Tipp: Sie wird überbewertet.)


back to
top
now we are talking.

Besondere Einblicke in die Welt von 25hours und lokale News – hier anmelden!