Cosmos der nachhaltigen Apps

Gesund leben, Ressourcen sparen, auf die Umwelt achten und die Mitmenschen sowieso?

Das würden viele Menschen gern tun – aber wie? Gutes zu tun, wird durch die permanente Überflutung an Möglichkeiten im Alltag immer schwieriger. COMPANION stellt fünf Apps vor, die einen bewussten Lebensstil erleichtern.

Transparent Ingredients
Welche Lebensmittel kommen in meinen Einkaufskorb? Manchmal gar nicht so einfach, denn heute muss man auf so vieles achten, wenn man sich nachhaltig ernähren möchte oder an einer Lebensmittelallergie leidet. Wer keine Lust hat, sich durch Food-Blogs und Verbraucherportale zu klicken, sollte die App Barcoo downloaden. Der Barcode-Scanner vergleicht Daten von Preisvergleichs- und Bioportalen, checkt Testberichte und stellt dem
App-Nutzer Infos zu Preis, Inhaltsstoffen und Bewertungen zur Verfügung. Funktioniert übrigens nicht nur mit Lebensmitteln.
barcoo.com

Social Driving
Die U-Bahn fährt nicht mehr und für das Fahrrad oder Auto war es schon ein Drink zu viel? Zeit, sich ein Taxi mit der App Clever Shuttle zu bestellen. Die Anwendung sorgt für grünen Fahrspaß: Clever Shuttle zahlt faire Löhne, nutzt nur E-Fahrzeuge und setzt auf Ridesharing. Weswegen auf der Heimfahrt auch andere nette Fahrgäste zusteigen können und die Strecke für jeden dadurch günstiger wird.
clevershuttle.org 

Offtime = Metime
Wer wirklich mal nach Erholung sucht, sollte sich die Offtime-App auf sein Smartphone laden. Die Anwendung wurde entwickelt, um permanenter Erreichbarkeit entgegenzuwirken. Die Entschleunigungs-App blockiert nämlich andere Anwendungen, sodass nicht ständig das Telefon klingelt oder Push-Mitteilung auf dem Display erscheinen. Mittels weniger Einstellungen kann angegeben werden, wie man seine Zeit nutzen möchte und wer einen trotz Ruhemodus noch erreichen darf. So hat man endlich mal Zeit für sich. Alle anderen müssen warten!
offtime.co

Zero Waste Goal
Welches Restaurant oder Café kennt das nicht: Überschüssige Lebensmittel landen am Ende des Tages leider oft in der Tonne. Jährlich werden rund eine Million Tonnen haltbarer Produkte weggeworfen. Die App Too Good To Go kämpft mit ihrem Konzept gegen die Lebensmittelverschwendung und bietet dem Endverbraucher eine nachhaltige Alternative zum Pizzaservice. Gastrobetriebe veröffentlichen kurz vor Ladenschluss, was sie noch im Angebot haben, und der App-Nutzer kann sich das Gericht reservieren und anschließend im Lieblingsrestaurant abholen. Resteessen mal anders!
toogoodtogo.de 

Win-Win Situation
Mal wieder steht die ganze Küche mit leeren Flaschen voll. Zeit bleibt trotzdem nicht, das lästige Pfandgut zurück zum Supermarkt zu bringen. Zu schwer ist die Tasche oder zu lang die Schlange vor dem Automaten. Na dann, aufgepasst! Mit der Pfandweg-App kann man nämlich sein Leergut inserieren und es kostenfrei zu Hause abholen lassen. Damit tut man Flaschensammlern einen Gefallen, die so nicht mehr auf der Straße nach Leergut suchen müssen, und hält gleichzeitig seine Wohnung sauber.
pfandweg.de

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The International Heartbeat of Frankfurt

Dasitu Kajela-Röttger und ihr Mann Michael Röttger sind privat als auch beruflich ein echtes Dre-amteam. Kennen- und lieben gelernt haben sie sich 1985 auf einem afrikanischen Festival in ihrer Wahlheimat Frankfurt am Main. Dasitu organisierte damals einen Abend der äthiopischen Oromo-Kultur. Michael war gerade von einer langen Afrikareise zurückgekehrt und begeistert von der Mu-sik — und überzeugte Dasitu, auch beruflich seine Komplizin zu werden. Letzteres dauerte etwas länger: „So richtig für die westafrikanische Musikkultur begeistern konnte ich sie erst im Laufe der Zeit“, sagt Michael und lacht.

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The Present is Female

Die Musik-Szene ist eine Domäne, in der Frauen traditionell eher die passive Seite bekleideten: als Fans vor der Bühne, als Muse zur Inspiration - oder als Groupie. Klingt antiquiert? Ist auch so! Vor, hinter und neben der Bühne gibt es längst großartige Frauen, die mitmischen. Es ist Zeit, dass die Gender-Balance auf Festival-Line-Ups sich einstellt, dass sich der Gender Pay Gap in der Kreativ-Branche schließt und führende Positionen in großen Labels und etablierten Musikmagazinen auch mal von Frauen besetzt werden. Sind wir hier etwas utopisch unterwegs? Wohl kaum. Schauen wir uns in der Szene um, fallen vor allem bedeutende Akteurinnen auf, die sich Gehör verschaffen, für Freiräume sorgen und Game-Changer sind. COMPANION hat sich diese Ausgabe auf die Berliner Musik-Szene konzentriert und porträtiert Frauen, die die Branche spannend und aufregend machen: DJs, Sängerinnen, Veranstalterinnen, Schreiberinnen und Aktivistinnen

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Im Zweifel für die Anarchie

Tim Renner ist der lebende Rundumschlag des Musik- und Kulturbusiness: Als Manager bei Universal entdeckte er Bands wie Rammstein, zwischen 2014 und 2016 setzte er sich als Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten vor allem für eine Digitalisierungsoffensive ein. Außerdem arbeitete er als Musikjournalist und Radiomoderator, gründete mit Motor Entertainment sein eigenes Medien-Start-Up, unterrichtet an der Popakademie Mannheim und schreibt Bücher zur Branche. Es gibt also kaum jemanden, mit dem man besser über Gegenwart und Zukunft der Popkultur diskutieren kann. Ein Gespräch über jugendlichen Anarchismus, die Weiten des ungeregelten Internets und die Zukunft der Musikbranche.

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Monas Kuchenklaviatur

Mona Asuka vereint zwei Leidenschaften: Das Klavierspielen und das Backen. Warum beides ei-gentlich ziemlich ähnlich ist, erzählt die Münchner Berufsmusikerin COMPANION — und verrät obendrein das Rezept für den perfekten Sommerkuchen.

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Find your own Woodstock

Ob ein musikalischer Wochenendtrip mit der Familie, klangvolle Abende auf dem Weingut oder die Jazz-Stars von Übermorgen live erleben — COMPANION stellt die schönsten Festivals rund um unsere Städte vor.

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Die Wissenschaft der Düfte

In einem Labor wurde im Jahr 1973 das subtile, verführerische Aromamolekül Iso E Super hergestellt. Im Jahr 2006 füllte Meister-Parfümeur Geza Schön es in reiner Form ab, um Molecule 01 zu kreieren - einen Duft, der inzwischen auf der ganzen Welt Kultstatus erlangt hat. Viele Düfte später besuchte COMPANION Schön in seinem Apartment und Labor in Berlin, um in die Chemie hinter diesen "Anti-Düften" hineinzuschnuppern und seine Sicht auf die Naturbesessenheit der Wellnessindustrie kennenzulernen (kleiner Tipp: Sie wird überbewertet.)


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